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Verbraucherstatistik 1970 - 2017: Was konsumierst Du eigentlich und warum?

02.06.2018 | 08:15 | Daniela

Konsumstatistiken machen deutlich: Verbraucher konsumieren anders als noch vor 40 Jahren. Woran liegt das? Und was genau macht den Unterschied?

Konsum von Bekleidung, Einrichtung, Nahrungs- und Genussmitteln

Genuss war den Deutschen im Jahr 1970 sehr wichtig, denn fast ein Viertel der Konsumausgaben wurden für Nahrungs- und Genussmittel, Tabakwaren und Getränke ausgegeben. Anders in 2017: obwohl der Trend zu nachhaltig und biologisch hergestellten Lebensmittel">Lebensmitteln weiterhin stark wächst, werden im Schnitt nur noch knapp 14 % des Haushaltsbudgets für Nahrungs- und Genussmittel ausgegeben. Dasselbe gilt für den Bereich Bekleidung: wurden 1970 noch fast 10 % in Kleidung investiert, so hat sich dieser Anteil um mehr als die Hälfte, auf 4,6 % in 2017 verringert. Auch für den Bereich Wohnen gilt: 1970 wurden 9,4 % für Möbel und Elektrogeräte ausgegeben, 2017 hingegen nur noch 6,7 %. Doch woran liegt das? Einerseits sorgt die Verlagerung der Produktion von Lebensmittel">Lebensmitteln, Bekleidung, Möbeln und Elektronik in Billiglohnländer für ein Kleidungs-, Einrichtungs- und Nahrungsmittelangebot, das nirgendwo in Europa so günstig ist als in Deutschland. Andererseits steigen aber auch die Ausgaben in anderen Bereichen, sodass die Deutschen ganz genau hinschauen, wieviel Geld sie für Elektronik, Kleidung und Lebensmittel">Lebensmittel ausgeben.

Steigende Ausgaben bei Lebenshaltungskosten

1970 flossen gerade einmal 17,6 % des privaten Budgets in Miete, Wasser, Strom, Gas und Brennstoffe. Gleichzeitig waren aber auch die Ausgaben für Verkehr und Nachrichtentechnik mit 12,5 % noch vergleichsweise gering. 2017 sieht dies schon ganz anders aus. So stiegen die Kosten für Mobilität und Kommunikation auf 17, 6 % und das Budget für die Lebenshaltung nimmt inzwischen fast ein Viertel (23,6 %) aller privaten Ausgaben ein – Tendenz in beiden Bereichen weiterhin steigend. Aber was hat sich eigentlich gar nicht verändert?

Die Deutschen als Reiseweltmeister

Eigentlich ist das ja kaum überraschend, denn schon 1970 waren die Deutschen als reiselustigstes Volk in Europa bekannt. Das hat sich bis heute kaum verändert: so wurden damals schon fast 5 % des Einkommens für Beherbergung und 9,5 % für Freizeit, Unterhaltung und Kultur ausgegeben. 2017 sind diese Zahlen sich weitgehend treu geblieben, davon zeugen 9,1 % Freizeitausgaben und 5,4 % Ausgaben für Hotel- und Gastronomie.

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