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Neurodermitis: Worauf muss ich beim Shoppen achten?

06.11.2022 | 14:04 | Simone
Nicht jeder kann einfach so mal shoppen gehen und sich das kaufen, was er möchte.

Nicht jeder kann einfach so mal shoppen gehen und sich das kaufen, was er möchte. Es gibt Menschen mit Nahrungsmittel- und Kontaktallergien, die bei ihren Einkäufen auf diese Einschränkungen achten müssen. Davon sind auch häufig Personen mit Neurodermitis betroffen, denn in vielen Fällen leiden sie auch gleichzeitig an einer Allergie.

Neurodermitis und Allergien

Bei rund 30 bis 40 Prozent aller Betroffenen liegt eine allergische Form der Neurodermitis vor, eine sogenannte atopische Dermatitis. Die Beschwerden sind in der Regel stärker und sie leiden häufiger zusätzlich an allergischem Asthma oder Heuschnupfen. Das Immunsystem reagiert auf bestimmte Allergene und bildet infolgedessen Antikörper, die für die Entzündungen der Haut verantwortlich sind und sich im Blut nachweisen lassen. Bei den Allergenen handelt es sich zum Beispiel um Pollen, Hausstaubmilben oder Nahrungsmittel wie Nüsse, Fisch, Eier, Krebstiere, glutenhaltiges Getreide, Soja oder Milch. Darüber hinaus sind es nicht nur Allergene, die die Haut reizen. Auch Umwelteinflüsse spielen bei der Erkrankung eine Rolle. Viele Menschen mit Neurodermitis vertragen zum Beispiel keine grobe Wolle, keine rauen Textilien oder Zigarettenrauch.

Clever einkaufen – gesund leben

Wohlbefinden

Wer an Neurodermitis leidet, sollte sich erst einmal etwas Gutes tun und seine Haut so pflegen, dass die Beschwerden nachlassen. Auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnittene Pflegemittel können dabei helfen, das Leiden zu lindern. Die Hautexperten von FORMEL Skin helfen bei der Zusammenstellung der pflegenden Substanzen. Wie bei vielen Erkrankungen der Haut verläuft die Neurodermitis nicht bei jedem Menschen gleich. Das betrifft die Symptome ebenso wie die Ursachen und das gesamte Hautbild an sich, denn jede Haut ist anders und reagiert verschieden auf diverse Einflüsse. Deshalb ist es wichtig, sich mit seinem Anliegen an einen Experten zu wenden, der daraufhin eine persönliche Therapie entwickelt. Menschen mit Neurodermitis erhalten eine personalisierte und nur auf ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnittene Hautpflege, die zu einem deutlich gesünderen Hautbild beiträgt. Pflegeprodukte dieser Art helfen oft sehr viel besser als die Cremes und Salben von der Stange. Deshalb lautet die Shopping-Regel Nummer Eins: Tu deiner Haut etwas Gutes und lass dich mit individuellen Produkten verwöhnen.

Produkte mit Bedacht wählen

Stoffe

So wie Menschen mit Neurodermitis ihre Pflegeprodukte am besten den individuellen Bedürfnissen anpassen, so ist es auch wichtig, Dinge zu meiden, die das Leiden verschlimmern. Wer zum Beispiel an einer Nickelallergie leidet, sollte beim Shoppen auf trendige Sommerstyles mit diesem Material am besten verzichten. Das trifft aber nicht nur auf Kleidung und Schmuck zu, sondern in manchen Fällen auch auf nickelhaltige Nahrungsmittel, zum Beispiel auf Soja, Nüsse, Kakao, Hülsenfrüchte, Kopfsalat, Mais, Haferflocken, Kartoffeln und Kohl. Nicht nur das, was direkt auf der Haut liegt, ist zu beachten, sondern auch das, was zu einer Überreaktion des Immunsystems führt und infolgedessen die Hautgesundheit beeinträchtigt. Um überhaupt zu wissen, dass Nickel für die unangenehmen Hautreaktionen verantwortlich ist, ist ein Allergietest notwendig. Über einen solchen sollten alle Menschen mit Neurodermitis verfügen. Mit dem richtigen Wissen kann beim Shoppen nichts schiefgehen. Zusätzlich ist natürlich wichtig, dass allgemeine Umweltreize die empfindliche Haut nicht unnötig strapazieren. Beim Kleiderkauf bevorzugen Betroffene am besten weiche, geschmeidige Stoffe, die nicht kratzen und die Haut mechanisch nicht überfordern.

Fazit: Menschen mit Neurodermitis müssen wissen, ob und auf welche Stoffe sie allergisch reagieren, um jene Substanzen bei ihren Einkäufen zukünftig zu meiden.

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