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Die Wiedergeburt des Prints

02.08.2022 | 10:28 | Julia
Jedes Jahr wird Printartikeln, etwa Tages- und Wochenzeitungen, Magazinen und Büchern das Ende vorausgesagt.

Jedes Jahr wird Printartikeln, etwa Tages- und Wochenzeitungen, Magazinen und Büchern das Ende vorausgesagt. Das Digitale kommt mit einer Innovation nach der anderen um die Ecke, sodass diesen düsteren Voraussagen immer mehr ihren Glauben schenken. Die Realität sieht allerdings vollkommen anders aus, denn der Druck durch digitale Angebote bedeutet nicht das Verschwinden der Printprodukte, sondern einen Fokus auf höhere Qualität.

Tatsächlich landen derzeit mehr neue Magazine denn je in den Regalen. Die Inhalte werden besser, die Preise steigen und die Leserzahlen wachsen. Einzig die Tageszeitung hat zu kämpfen, hier zeigt sich, dass es wahrscheinlich in wenigen Jahren einen kompletten Umstieg auf digitale Formate geben wird, allerdings muss das nichts Schlechtes bedeuteten, denn die Menge an Papier und Druckerschwärze, die dabei zum Einsatz kommt, ist nicht gerade hilfreich im Kampf gegen den Klimawandel.

Im Privaten die Schönheit des Prints schätzen

Fotos

Das Digitale, etwa eine PDF-Datei, sind ein großer Gewinn für den Print. Nicht mehr länger müssen mühselig Rücksendescheine oder Versandetiketten ausgedruckt werden, heute gibt es dafür digitale Lösungen. Das stellt insofern einen Gewinn für den Print dar, als dass sich endlich auf die schönen Dinge fokussiert werden kann. Wer sich heute eines Druckers zu Hause bedient, der tut das vermehrt, um Fotos oder eigene kreative Projekte zum Leben zu erwecken.

Bei einem erfahrenen Fachhändler für Toner zeigt sich, wie vielfältig die Möglichkeit zum Drucken mittlerweile sind. Ebenso gibt es innovative Möglichkeiten, die das Drucken wesentlich günstiger machen. Außerdem wird die EU aktiv und revolutioniert den Druckermarkt. Das war lange überfällig, wird so mancher nun argumentieren, schließlich waren die Produkte mancher Hersteller in erster Linie dafür bekannt, nach viel zu kurzer Zeit den Geist aufzugeben. Die Zeiten des Druckers als Wegwerfprodukt sind damit vorbei.

Von der Deko bis hin zur eigenen Publikation

Magazine

Wer sich beim Bummeln in den größten Einkaufszentren Bayerns umsieht, der stellt fest, dass es immer mehr Dekogeschäfte gibt. Dort gibt es schön Bilderrahmen und noch vieles mehr und vielleicht ist das für den ein oder anderen die nötige Inspiration, um die Gestaltung der eigenen vier Wände selbst in die Hand zu nehmen. Der Print, das Drucken eigener Ideen, verleiht dem eigenen Zuhause einen neuen Anstrich, der sich mit generischen Dekoartikeln so nicht erreichen lässt. Egal, ob man sich ein Foto vom letzten Ausflug mit der Familie an die Wand hängt oder eine kleine Publikation, vielleicht einen Zine, unter die Leute bringen will, die Möglichkeiten sind wirklich unbegrenzt.

Gegen das Sterben der Printprodukte wird man am besten selbst aktiv, denn nicht nur Fotografen wissen, dass ein Bild erst dann lebt, wenn man es in Händen halten kann. Ein schöner Holzrahmen, mit einem perfekt geschnittenen Passepartout – das sind Dinge, die sich heute mehr denn je gut in einem Haus oder einer Wohnung machen. Das Schöne dabei ist, dass es jeder dank der modernen Drucktechnik selbst machen kann. Die Lernkurven lassen sich schnell bewältigen und besondere Programme braucht es auch nicht, um seine kreativen Ziele zu verwirklichen. Bestimmt entdeckt so mancher, wird der Fokus auf den Print gelegt, bislang verborgene kreative Talente, die nur darauf warten, gefördert zu werden. Am besten probiert es jeder einfach aus, es ist leichter als gedacht.

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